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Digitale Souveränität

Strategische Beratung für Kommunen und Behörden auf dem Weg zu technologischer Unabhängigkeit — von der Abhängigkeitsanalyse bis zur Open-Source-Migrationsstrategie.

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Technologische Unabhängigkeit für die öffentliche Verwaltung

Digitale Souveränität bedeutet, die Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur, die eigenen Daten und die eingesetzten Technologien zu behalten — unabhängig von einzelnen Anbietern, deren Geschäftsentscheidungen oder geopolitischen Entwicklungen.

Für die öffentliche Verwaltung ist dies keine Option, sondern eine strategische Notwendigkeit. Die Abhängigkeit von wenigen großen IT-Konzernen schafft Risiken: unkontrollierbare Kostensteigerungen, Datenschutzprobleme, fehlende Interoperabilität und eingeschränkte Handlungsfähigkeit.

💡 Aus der Praxis: Mehr als 50 % Lizenzkosten einsparen

Ich begleite öffentliche Auftraggeber bei der vollständigen Ablösung von Microsoft-Lösungen durch europäische Open-Source-Alternativen — von der Planung über die vergaberechtskonforme Beschaffung bis zur erfolgreichen Migration. Kommunen, die diesen Schritt konsequent gegangen sind, haben dabei mehr als die Hälfte ihrer bisherigen Lizenzkosten eingespart.

Mein Beratungsansatz

  • Abhängigkeitsanalyse — Systematische Erfassung aller IT-Systeme und Bewertung der Abhängigkeitsgrade (Anbieter, Datenformate, Schnittstellen, Vertragsstrukturen)
  • Souveränitätsstrategie — Entwicklung einer realistischen Roadmap zur schrittweisen Reduktion kritischer Abhängigkeiten
  • Open-Source-Bewertung — Fachliche Evaluation von Open-Source-Alternativen hinsichtlich Funktionalität, Reife, Community und Supportverfügbarkeit
  • Migrations-Begleitung — Planung und Begleitung der Migration zu offenen Lösungen: Office, Kollaboration, E-Mail, Betriebssysteme
  • Souveräne Cloud-Strategie — Bewertung souveräner Cloud-Angebote (GAIA-X, SCS, dPhoenixCloud, IONOS) und Entwicklung einer Cloud-Strategie
  • Schulung & Change Management — Begleitung des Transformationsprozesses: Mitarbeitende mitnehmen, Widerstände abbauen
  • Vergabeberatung — Wie Sie Open-Source-Software vergaberechtskonform beschaffen (Dienstleistungen, Support, Customizing)

Handlungsfelder der Digitalen Souveränität

Die folgenden Bereiche sind für die meisten öffentlichen Verwaltungen besonders relevant:

  • Office & Kollaboration — LibreOffice, Nextcloud, ONLYOFFICE und Euro-Office als Alternativen zu Microsoft 365
  • E-Mail & Kalender — Open-Xchange, SOGo, Zimbra statt Exchange Online
  • Identitätsmanagement — Keycloak, Univention als Alternative zu Entra ID (Azure AD)
  • Betriebssysteme — Linux-Distributionen für Verwaltungsarbeitsplätze
  • Künstliche Intelligenz — Lokale LLMs statt Cloud-KI
  • Cloud-Infrastruktur — Souveräne Cloud-Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland

Warum Digitale Souveränität jetzt wichtig ist

Unabhängigkeit von Preiserhöhungen einzelner Anbieter
Volle Kontrolle über Daten und Datenverarbeitung
Compliance mit DSGVO und EU-Datenstrategie
Interoperabilität durch offene Standards und Formate
Langfristige Kostenreduzierung durch Wegfall von Lizenzgebühren
Gestaltungsfreiheit bei der Weiterentwicklung der eigenen IT

Euro-Office: Eine europäische Alternative wächst heran

Als Fachplaner, der Kommunen bei der strategischen IT-Planung begleitet, verfolge ich Entwicklungen wie Euro-Office mit echtem Interesse — und persönlichem Einsatz. Die Lösung basiert auf einer Abspaltung von OnlyOffice, wurde auf Sicherheitsprobleme geprüft und steht unter der AGPLv3-Lizenz — damit frei nutzbar und ohne Vendor-Lock-in.

Euro-Office befindet sich noch in der Entwicklungsphase (Stand: März 2026), wird jedoch bereits von namhaften europäischen Akteuren unterstützt: IONOS, Nextcloud, XWiki, OpenProject, Proton, Soverin, Abilian und bTactic. Ziel ist es, künftig die Collabora-Komponente in Nextcloud und im IONOS Nextcloud Workspace zu ersetzen.

Für Kommunen, die ihre Abhängigkeit von Microsoft Office schrittweise reduzieren möchten, ist Euro-Office ein Projekt, das ich aktiv verfolge und das ich meinen Auftraggebern empfehle, sobald der Produktivbetrieb möglich ist. Meine Überzeugung: Wer heute die Weichen stellt, ist morgen handlungsfähig — ohne Überraschungen bei Lizenzkosten oder geopolitischen Risiken.

„Ich halte Sie zu Entwicklungen wie Euro-Office auf dem Laufenden — sprechen Sie mich an, wenn Sie Ihre Open-Source-Strategie jetzt angehen möchten."

Thomas Svilar, Fachplaner & IT-Berater für öffentliche Auftraggeber

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Fragen zur Digitalen Souveränität

Nein. Digitale Souveränität ist kein Alles-oder-nichts-Ansatz. Es geht darum, kritische Abhängigkeiten zu identifizieren und schrittweise zu reduzieren. In vielen Bereichen ist eine Koexistenz sinnvoll — beispielsweise Open-Source-Bürosoftware neben Microsoft-Speziallösungen. Entscheidend ist die strategische Handlungsfähigkeit.

Eine realistische Migration erfolgt schrittweise über 12–24 Monate. Ich empfehle einen phasenweisen Ansatz: Pilotgruppe → Evaluation → schrittweiser Rollout. So sammeln Sie Erfahrungen, bevor Sie die gesamte Organisation umstellen.

Open-Source-Software selbst ist kostenlos verfügbar. Vergabepflichtig sind die damit verbundenen Dienstleistungen: Customizing, Integration, Schulung, Support und Wartung. Diese werden als Dienstleistungsauftrag ausgeschrieben. Ich berate Sie zur optimalen Vergabestrategie und erstelle die Leistungsbeschreibung.

Ja — Euro-Office ist eine vielversprechende Entwicklung. Es basiert auf OnlyOffice-Code, wurde auf Sicherheitsprobleme geprüft, steht unter der AGPLv3-Lizenz und wird von IONOS, Nextcloud, XWiki, OpenProject und weiteren europäischen Organisationen unterstützt. Stand März 2026 befindet es sich noch in der Entwicklungsphase, soll aber mittelfristig die Collabora-Komponente in Nextcloud ersetzen. Als Fachplaner begleite ich diese Entwicklung aktiv und empfehle Kommunen, den Übergang frühzeitig zu planen.

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Lassen Sie mich gemeinsam mit Ihnen Ihre Abhängigkeiten analysieren und eine realistische Strategie entwickeln.